Tag 11 Zurück nach Buenos Aires

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8.Oktober 2026

Frühstück um 6:45 mit den Hermanas Luciana und Rosiana. Muchas Gracias für die herzliche Aufnahme und das gute Essen!!! Die selbstgemachte Limonade aus Cove, Minze und Zitrone wäre ein Hit in Regensburg oder Berlin.
Unser Bus nach B.A. soll um 8:10 Uhr in Croce 9 Julio abfahren. Wir werden in einem kleinen VW Polo zur Busstation gebracht und es fühlt sich schneller an, als es eigentlich ist. Ich merke, dass ich kleine, alte Autos nicht mehr gewöhnt bin… Überall steht Wasser auf den Wiesen. Es stimmt also: es gibt hier keinen Abfluss.

Wir stellen fest, dass wir an der falschen Bushaltestelle sind. Wir hatten ein Ticket für die Haltestelle an der Straẞenkreuzung außerhalb. Aber der Bus ist leider kaputt und bis der Ersatz kommt, warten Alle im Busbahnhof. Na sowas.
Adios, liebe Hermana Timotea aka Tante Sindis!!! Vielen Dank!!!

Um 9:30 Uhr kommt der Ersatzbus.
Zurück durch die Pampa mache ich immer das gleiche Foto. Die Landschaft ändert sich über hunderte Kilometer nicht.

Um etwa 14:00 Uhr sind wir in B.A. Es dauert noch 45 Minuten, um durch den dichten Verkehr zur Endhaltestelle „Retiro“ zu gelangen. Die Gegend, gleich beim Hauptbahnhof ist nicht die beste. Ein Verwandter von Hermana Rosana wurde dort überfallen. Heute erscheint es mir nicht sehr bedrohlich. Aber klar, im Gedränge der Menschen sehen Diebe eine Chance.
Hier ein paar Bilder von der Fahrt durch B.A. Das bunte Viertel befindet sich zwischen Bahnhof und Busbahnhof.

Anschließend nehmen wir den Metrobús zu uns. Das dauert nochmals so in etwa 40 Minuten. Um 16 Uhr sind wir dann zurück beim Kloster.
Da wird gerade in zwei riesigen Töpfen das Essen für die Speisung für Bedürftige gekocht. Die findet jeden Donnerstag um 20 Uhr an einem Platz in der Nähe statt. Es gibt ein großes Helferteam aus Studentinnen, Leuten aus der Gemeinde und natürlich den Schwestern hier.
Wir helfen mit. Es geht alles ziemlich schnell. Töpfe, Brot, gekochte Eier, Campingtische, Becher verladen wir in einen Kofferraum. Am Platz sind schon viele wartende Leute und weitere Helfer. Man merkt, dass sie eingespielt sind. Alles ist rasch aufgebaut. Ich schaufele Reis mit Churro und Hähnchen in Schalen, die dann von zwei andere Helferinnen an die hungrigen Menschen verteilt werden. Ferdinand hilft bei der Ausgabe von Tee. Die Leute freuen sich und viele bedanken sich persönlich.

Morgen ist nochmal ein Sightseeing Tag geplant. Ich möchte gerne das Teatro Colón und das MALBA besuchen. Im letzteren sind Bilder von Frida Kahlo.

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