Autor: Martha Glueck

  • Tag 36 Mit Bus nach Arequipa

    Montag 2. November

    Ich wäre gerne noch einen Tag länger in dem schönen Hotel am Meer geblieben. Aber ich möchte ja auch spätestens am 10. November in Cusco sein.

    Frühstücken, Packen, den Vögeln am Strand zuschauen. Pelikane, Strandläufer, Truthahngeier, viele Möwen….

    Dann fahren wir mit Uber zur Busstation. Auf dem Weg sehe ich blühende Palmen.

    Die erste Etappe ist dann die Grenzstation . Hier gibt es ein gemeinsames Gebäude der beiden Nachbarstaaten, in dem erst die Ausreise aus Chile und dann die Einreise nach Peru erfolgt. Das ist viel einfacher und schneller.

    Dann fährt uns der Bus erstmal nach Tacna in Peru.

    Dort kaufen wir das Ticket für die Weiterfahrt nach Arequipa. Es geht dann fast 6 Stunden durch trockene, öde Landschaft und ab und an durch kleine Ortschaften. Gegen 18:30 sind wir dann in Arequipa. Der Verkehr ist irre.
    Mit Uber legen wir dann das letzte Stück zum Hostel zurück.

  • Tag 35 Am Pazifik

    Sonntag 1. November

    Wir sind um kurz nach 8 Uhr abends mit dem Nachtbus von San Pedro los und zu früh in Arica angekommen. Statt um 8 Uhr morgens waren wir schon um 6 Uhr am Busbahnhof. Aber wie so oft findet sich eine Lösung. Unser Hotel bietet gegen einen kleinen Aufpreis einen „Früh-Check-In“ an und wir sind schon vor sieben Uhr in unserem tollen Hotelzimmer direkt am Meer. Ich sehe vom Bett aus den Strandläufern, Kormoranen und Möwen zu. Es landet ein richtig großer Vogel am Riff, der wie ein dunkler Pelikan aussieht. Und ich entdecke Geier mit roten Köpfen. Faszinierend. (Weihnachten wünsche ich mir ein gutes, leichtes Fernglas..) Unsere Recherchen ergeben, dass es sich um Truthahngeier und Chilepelikan handelt

    Der Plan, heute einen entspannten Tag am Pazifik zu verbringen, der scheint aufzugehen.

    Ich schreibe über die Uyuni-Tour und schau aufs Meer.
    Gegen Nachmittag verlasse ich dann doch das Hotel und erkunde ein wenig die Stadt Arica. Eine der trockensten Städte in Chile.
    Das wurde auch beim Bau des Hotels ausgenutzt: Das Bad im Hotelzimmer hat kein Fenster sondern einfach eine Öffnung nach oben, über der Dusche. Somit zieht der Dampf vom Duschen sofort ab. Es regnet ja eh nicht rein, weil es ja nicht regnet.

    Hier ein paar Bilder aus Arica:

    Den Sonnenuntergang kann ich vom Balkon meines Hotelzimmers beobachten.

    Morgen geht es weiter nach Peru und zwar in die zweitgrößte Stadt des Landes, nach Arequipa. Es soll dort sehr schön sein. Die Altstadt ist Weltkulturerbe.

  • Tag 31 -34 Tour zur großen Salzwüste

    28.-31. Oktober

    Wir sind auf Tour mit Jeep durch unglaubliche Landschaft.

    Die Route im Überblick

    Tag 1
    San Pedro → Laguna Blanca & Verde → Dali-Wüste → Thermen Polques → Geysire Sol de Mañana → Laguna Colorada
    2.410 – 4.850 m
    Übernachtung in Villamar (3.800 m)


    Tag 2

    Cañón de la Anaconda →→ Mittagessen im „Lamatal“ San Augustin -> Geisterstadt Julaca → Copa del Mundo → Laguna Catal → Sonnenuntergang in der Salzwüste
    3.800 – 4.300 m
    Übernachtung im Salzhotel in Colcha K 3.600 m


    Tag 3

    Sonnenaufgang am Salar de Uyuni auf Incahuasi-Insel → Fotos → Colchani → Zugfriedhof → abends zurück nach Villamar (selbes Dorf wie in erster Nacht)
    3.600 – 3.800 m
    Villamar (3.800 m)


    Tag 4

    Rückfahrt durchs Hochland → Grenzübergang Hito Cajón → San Pedro de Atacama

    Rückkehr ca 13:30 Uhr
    2.410 – 4.400 m


    Tag 31 und Tag 1 der Uyuni Tour,

    Mittwoch, 28.Oktober

    Wir werden um kurz nach sechs Uhr abgeholt und stehen dann fast zwei Stunden, weil die Grenze nicht offen ist.
    Mit dabei sind zwei befreundete Ärzte aus Spanien, Edu und Sara. Sara macht einen Teil ihrer Facharztausbildung in Santiago. Dazu kommt ein Paar aus Portsmouth, Declan ist Brite, aber America (so heißt sie wirklich) ist eigentlich aus Santiago.
    Wir verstehen uns gut.



    Die Passtrasse wird dann glücklicherweise freigegeben und wir passieren alle Checks bei Zoll und Personenkontrolle von Chile und Bolivien ohne Probleme an der Grenze bei Hito Cajón (rund 4.400 m)

    Wir laden um in den Jeep

    Und los geht’s durch beeindruckende Berge, die Vulkane ringsum sind nun ganz nah, zur Laguna Blanca. Sie ist blanca = weiß, weil sie einen hohen Borax-Gehalt hat. Das wird hier in der Gegend auch abgebaut.

    Der nächste Bergsee, die Laguna Verde enthält Arsen. Dort sehen wir auch keine Flamingos. Das muss wohl von Generation zu Generation weitergegeben werden. Oder wird den Tieren davon erst einmal übel?

    Wir vor Laguna Verde und vor dem Vulkan Licancabur:

    Es kommt ein krasser Eindruck nach dem anderen: die Dali-Wüste wirkt wie ein Gemälde. Auf dem Bild kommt das leider nicht so rüber.

    Und in den Thermalquellen von Polques können wir bei dampfender Bergluft tatsächlich baden.


    Aber da beeindruckendste sind die Geysire von Sol de Mañana – mit knapp 4.850 m der höchste Punkt der gesamten Reise. Blubbernde Schlammtöpfe, Schwefeldämpfe, karge Mondlandschaft.


    Dann geht es weiter zur Laguna Colorada mit tausenden Flamingos.


    Die Toilettenspülung ist geschickt gelöst.

    Wir fahren Richtung Hotel. Ich merke die Höhe, trotz der Akklimatisation in San Pedro. Mir ist ziemlich übel. 🤢

    Übernachtet wird im Dorf Villamar auf 3.800 m. Die Zimmer sind recht ordentlich, aber nicht beheizt und echt eiskalt. Gut, dass wir unsere Schlafsäcke dabei haben.
    Ich gehe sofort schlafen.


    Tag 32 und Tag 2 der Uyuni Tour

    Donnerstag , 29. Oktober

    Ich habe zwar ganz gut geschlafen, fühle mich aber schlapp und habe einen schlechten Blutsauerstoffwert. Die beiden Ärzte aus Galizien haben Medikamente dabei, die sie selber zur besseren Höhenanpassung schon seit zwei Tagen vor Beginn der Tour nehmen und geben mir ein paar Tabletten ab. Der Tourguide lässt mich 2 Minuten lang Sauerstoff von der Flasche atmen. Mehr ist nicht gut, meint er. Mehr Sauerstoff gäbe es nur, wenn es wirklich schlecht gehe. Und ich fühle mich auch schon wieder ganz OK.
    Das erste Ziel heute ist der Cañón de la Anaconda. Auf dem Weg fahren wir an abgegrenzten Feldern mit Fähnchen drauf vorbei. Man kann noch keine Pflanzen erkennen. Auf der trockenen und kalten Hochebene in Bolivien finden sich ideale Bedingungen für Quinoa. Der ist inzwischen weltweit beliebt. DerAnbau wird ausgeweitet.

    Die nächste Gegend, in die uns unser Fahrer und Tourguide Wilson bringt, ist das Tal „San Augustin“. Dort gibt’s dann Mittagessen. Ich nenn das Tal „Lamatal“. Es gibt dort sehr viele Lamas und sie sind einfach zu nett. Das Tal ist für mich genau das, was ich mir unter Bolivien vorstelle.
    Dazu haben wir auch das Glück, Suris zu sehen. Dass sind kleine Strauße. Ich hab versucht sie zu fotografieren und zwar auf dem ersten der Bilder hier:

    Nach dem Mittagessen geht’s zur Geisterstadt Julaca, die mich nicht recht beeindruckt hat. Jedenfalls gibt’s bei mir keine Fotos davon.
    Aber auf der Fahrt dorthin, sind wir um ersten Mal in einer „Saltflat“.

    Nach der Geisterstadt fahren wir Richtung Salzhotel. Wilson fragt uns, ob wir schon recht müde seien, oder noch Kraft für eine Überraschung hätten. Wir haben noch Power. Und wir fahren zum Sonnenuntergang in die Uyuni Saltflat!!!!!
    Diese Salzpfanne ist riesig groß. Der Wind weht mächtig. Alle sind begeistert bis euphorisch.

    Erdnüsse bei diesem Wind mit dem Mund auffangen ist nicht ganz einfach. Edu hat’s schon hinbekommen, jetzt auch Ferdi .

    Danach Abendessen im Salzhotel. Die Wände sind aus Blöcken der Salzpfanne gebaut. Es ist wirklich recht nett alles. Aber ich hab vergessen Fotos zu machen.

    Tag 33 und Tag 3 der Uyuni Tour,

    Freitag 30. Oktober

    Der Wecker geht um 4 Uhr. Ich habe abends schon fast alles gepackt. Um 4:20 Uhr sollen die Rucksäcke am Jeep sein. Wir wollen vor Sonnenaufgang die Isla Incahuasi erreichen. Ich kann nur sagen, es lohnt sich!

    Nach dem Frühstück mit Kuchen und bolivianischen Spatzen machen wir Spaß-Fotos in der weiten Ebene der Salzpfanne. Übrigens: zu den Lithiumminen kann man nicht fahren, denn die sind wohl abgesperrt und militärisch gesichert. Sagt jedenfalls unser Guide. Ich schaue mir auf jeden Fall den Dokumentarfilm „Material Prima“ zu dem Thema von Jens Schanze demnächst an.
    https://de.materiaprimafilm.net


    Hier ein Ausschnitt unserer künstlerischen Arbeit:

    Anschließend fahren wir zum ersten Salzhotel, dann in ein Dorf mit Souvenirläden und kleinen Ausstellungen über die Salzgewinnung und dann geht es zum Zugfriedhof.

    Gegen Mittag erreichen wir die Stadt Uyuni. Etwa 35 üüü Menschen leben dort.

    Nach dem Mittagessen füllen wir im Büro des Touranbiezers „Sajama“ die Formulare für die Ausreise aus Bolivien und die Einreise nach Chile aus. Wir schenken sicherheitshalber unsere Gewürze der Angestellten.
    Ich hätte sie deklarieren können. Ich hab sie ja in Xhile gekauft. Aber drei kleine Tüten Paprika, Pfeffer und Oregano sind es nicht wert, El Ende nochmal länger an der kalten Grenzstation zu warten.

    wir verabschieden uns von unserem Fahrer Wilson. Er kennt die Pisten wirklich sehr gut. 👍

    Dann geht’s einem anderen Fahrer, er heißt „Rem“, zurück Richtung San Pedro. Wir übernachte in Villamar. Da waren wir auch schon in der ersten Nacht.

    Tag 34 und Tag 4 der Uyuni Tour,

    Samstag 31. Oktober

    Es geht um 4:30 ohne Frühstück los, durchs Hochland, vorbei an einer Borax-Mine und schöner Landschaft, die wir von der Hinfahrt kennen. Es ist eiskalt im Jeep..

    kurz vor 8 Uhr sehen wir eine ganze Reihe Flamingos im Flussbett. Sie stehen in der warmen Strömung aus den Thermen von Polques.
    wir machen halt und es gibt ein eher spartanisches Frühstück. Erst nach hartnäckigem nachfragen bekommt jeder ein Messer , ein Teller bekomme nur ich (wegen meiners Alters?), die anderen nehmen Ihre Untertassen, um Brote zu schmieren.

    Danach fahren wir nochmals vorbei an Dali-Wüste zur Grenze Hito Cajón auf 4600 m, Das zieht sich über eineinhalb Stunden und mehrere Stationen : erst Ausreise Bolivien , dann Zoll Bolivien, dann Einreise Chile, Passkontrolle, dann Zollkontrolle und Erhalt von PDI.
    Es klappt und niemand aus unserer Reisegruppe muss in Bolivien bleiben.
    Wir wechseln wieder von Jeep in den Bus und erreichen gegen 13 Uhr San Pedro.
    Im Casa Voyage dürfen wir uns duschen, umziehen und können ein bisschen entspannen. Vielen Dank !!! 🤩 ihr seid großartig 👏

    Die letzten Tage waren voller Eindrücke, eine unvergessliche Tour! Ich kann sie wirklich empfehlen.

    Dann geht es zum Abendessen in die Via Caracoles mit viel Halloween und anschließend mit dem Nachtbus nach Arica.

  • Tag 30 Im Fluss

    Dienstag 27.10.2026

    Am Morgen klappere ich ein paar Agenturen in der Via Caracoles ab und buche für den Nachmittag die Tour zu Purilibre, zu einem Canyon mit einem warmen Fluss in dessen Gumpen man baden kann.
    Anschließend kaufen wir Snacks und Wasser für die viertägige Tour in Uyuni-Saltflat ein, die dann morgen losgehen soll.
    Ich bin immer wieder begeistert vom Ausblick auf die 6000 m hohen Vulkane um San Pedro herum und mache viel zu viele Fotos.

    Die Wanderung ist wieder mal umwerfend. Wir sehen 600 Jahre alte Kakteen, ein paar Vikunjas, Libellen und baden bei einer Wassertemperatur von etwa 25 Grad.

  • Tag 29 Neues Hostel und Lagunen

    Montag 26.10.2026

    nach einem gemütlichen Frühstück im schönen Hostel Casa Voyage packen wir unsere Rucksäcke und checken im Hostel Mamatierra ein. Das ist lange nicht schön und hat merkwürdige Türschlösser und keine Türklinken. Von innen bekommt man die Tür kaum auf. Und es quietscht laut.

    Nachmittags habe ich eine Tour zu mehreren Lagunen gebucht. Die ist wieder mal richtig schön

    An den Lagunen sind Flamingos. Es ist sehr windig und ungewohnt kühl: knapp 20 Grad. Der Guide macht den Super El Nino verantwortlich. Eventuell soll es sogar regnen!

    Trotzdem gehen wir in einer Lagune baden. Sie hat mindestens soviel Salz, wie das Tote Meer. Ich kann nicht untergehen. Das ist ein sehr witziges Gefühl..

    .

    Abends gehe ich mit Sabrina aus San Diego essen. Das schöne am Rucksackreisen sind die Begegnungen: mit Landschafen, Kulturen und vielen Menschen aus der ganzen Welt.

  • Tag 28 San Pedro de Atacama

    Sonntag 25.10.2026

    San Pedro ist eine Oase in der Atacamawüste. Es besteht aus vielen kleinen Häusern mit Lehmmauern. Es regnet fast nie.

    Es sind viele Radlfahrer unterwegs. Und ich bin eine davon. Nach einem entspannten Frühstück am Pool radle ich zur und durch die Garganta del Diablo. Das ist eine sehr schöne, kleine Schlucht im roten Lehmgestein.


    Das letzte Stück muss dann zu Fuß zurückgelegt werden. Der Ausblick ist wunderbar. Die Atacama ist eingerahmt von vielen fast 6000 Meter hohen Vulkanen.

    Wieder im Hostel, springe ich erstmal in den eiskalten Pool und unterhalte mich mit einer Frau aus Santiago. Sie spricht spanisch, ich englisch. Klappt ganz gut. Sie hat ein verlängertes Wochenende in San Pedro verbracht und reist am Abend zurück.

    Um kurz nach 15 Uhr werde ich dann zur Besichtigung des „Mondtales“ abgeholt.
    Das ist die Salzwüste bei San Pedro. Ziemlich beeindruckend.
    Mit dabei sind zwei Frauen aus meinem Hostel, die eine aus San Diego und die andere aus Norwegen. Wir verstehen uns recht gut. Hostel sind wie Berghütten. Man lernt schnell Leute kennen.

    Die etwas dunkleren Felsen sind einfach aus Salz. Über viele Jahrhunderte verdunstet hier das Wasser und lässt die gelösten Salze zurück.

    Ferdi ist mit anderen jungen Leuten aus dem Hostel beim Sandboarden. Davon hab ich noch keine. Fotos. Muss aber recht gut gewesen sein.

    PLN für Tag 29: Vormittag entspannen und das Hostel wechseln. Das Casa Voyage hatte nur zwei Nächte, aber es war eine sehr gute Wahl.
    Am Nachmittag geht es zur Laguna Cejar

  • Tag 27 Ab in die Wüste

    Samstag 24.10.2026

    Heute morgen um kurz nach halb Acht fahren wir vom Hostel los zur Mietwagenrückgabe. Erfahrungsgemäß dauert das so eine halbe Stunde, vielleicht ein bisschen länger. Und ich bin an einem staubigen Busch entlang geschrammt und doch viel Schotterstraße gefahren. Ich rechne also mit einer längeren Schadensaufnahme.
    Wir sind ca 8:15 am Schalter und der freundliche Mensch von Econorent will nur den Schlüssel.
    Ich fotografiere das Auto komplett und gebe den Schlüssel ab. Bis jetzt, 22 Uhr hab ich noch keinen Bericht bekommen. Mal sehen.
    Der Flug nach Calama über Santiago startet pünktlich. Anfangs ist es wolkenlos und wir können Patagonia nochmal von oben bestaunen.

    Auch der Anschluss in Santiago ist pünktlich und wir kommen mit unserem Gepäck in Calama an. Der gebuchte Abholservice ist auch schon da und wir fahren in einem Kleinbus noch 100 km bis nach San Pedro de Atacama.
    Die Landschaft ist wieder mal unglaublich.

    Morgen erkunde ich die Gegend mit dem Mountainbike. Man kann die hier im Hostel ausleihen. Ferdi will „Sandboarden“.

  • Tag 26 Parque Nacional Pali Aike

    Freitag 23.10.2026

    Die Fahrt zum Park ist recht lang: 180 km und etwa 50 km davon Schotterpiste. Aber es lohnt sich sehr.
    Wir sind fast allein in der Pampa, sehen Nandus und viele Guanakos und sogar ein Gürteltier.

  • Tag 25 Am südlichsten Punkt dieser Reise

    Heute waren wir am Leuchtturm San Isidro. Man fährt die Küste entlang bis nach Punta Arbol und wandert dann am Strand bis zu dem südlichsten Leuchtturm des südamerikanischen Festlands.




    Die Straße ist teilweise sehr schmal und wenig vorhanden. Schon gut, dass wir Allradantrieb haben.

    Der Weg zum Leuchtturm führt etwa 6km den Strand entlang. Ein kleiner Fluss muss überquert werden.


    Die See ist sehr ruhig und es hat wenig Wind. Das ist wohl sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit.

    Wir fahren an der Küstenstraße entlang wieder zurück nach Punta Arenas. Leider hat keines der Cafés offen. Es ist wohl keine Saison. Oder sie machen am Wochenende auf?

  • Tag 24 Pinguine

    Mittwoch, 21. Oktober 2026

    Wir haben vor mit dem Boot zu der Insel St. Magdalena zu fahren. Dort gibt es eine Kolonie von Magellanpinguinen. Leider hat die Buchung nicht geklappt und wir versuchen es nochmal. Eine Stunde vor Abfahrt haben wir dann endlich die Tickets. Es gibt kein Büro mehr, an dem man es einfach persönlich kaufen könnte. Schade.

    Die Fahrt lohnt sich wirklich.

    An Deck ist es recht kalt, der Katamaran ist schnell unterwegs aber


    die See an der Magellanstraße ist ruhig und nach ca 40 Minuten erreichen wir die Insel St Magdalena.
    Man darf nicht mehr als eine Stunde bleiben, die abgesperrten Wege nicht verlassen und muss mindestens zwei Meter Abstand zu den Pinguinen halten. Die Ranger achten darauf und wir auch.