Tag 9 In der Pampa

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7. Oktober 2026

Heute fahren uns Monica und ihr Sohn Andres ins Seminarhaus bei Los Toldos.
Es sind schon viele Messi-Fans unterwegs zum Estadio El Monumental, wo am Abend sein letztes Spiel stattfindet. Das ist ein nationales Ereignis.
Kurz nach Buenos Aires beginnt die Pampa Humida, die keine ursprüngliche Pampa mit Steppengräsern mehr ist. Wegen des fruchtbaren Lössbodens (wie im Gäuboden) ist sie intensiv landwirtschaftlich genutzt. Jetzt im Frühjahr sieht man schon wirklich riesige Weizenfelder. Soja kommt dann später. Der Pestizideinsatz, vor allem Glyphosat, 2,4 D und Atrazin, ist enorm und das Grundwasser überall belastet.
Europäische Firmen verdienen gut daran…

Wir halten bei der Wallfahrtskirche in Luján und später an einer großen Salzwasserlagune beim „Rio Salado“. Wir sind nun in einem Teil der Pampa, der „Pampa deprimada“ in der es kaum Gefälle und daher auch kaum Grundwasserabfluss gibt. Durch die Verdunstung sammeln sich die gelösten Mineralien an und Böden und Grundwasser versalzen. Die Böden hier sind nicht für Ackerbau geeignet, aber es gibt viele Kühe und Rinder.
Die Schwestern im Seminarhaus bei Los Toldos haben Schafe, einen „gefährlichen“ Esel, zwei Hunde und Katzen und Platz für 25 Menschen.
Die Sonne geht glutrot am Horizont unter. Es ist sehr flach hier.

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